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Eine Woche vor dem Umzug

1 Woche vorher

Umzugsutensilien besorgen

Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihr Umzugsequipment:  

  • Umzugskartons (wer hier sparen möchte: Bananenkisten aus Supermärkten oder dem Großhandel sind bestens geeignet. Noch besser sind die Kartons von McDonald´s: einfach nach den McChicken-Kisten fragen!)
  • Papier
  • Wellpappe
  • Packdecken
  • breites Klebeband
    Wichtig:
    Achten Sie darauf, dass bei empfindlichen Oberflächen das Klebeband nicht direkt auf die Möbel geklebt wird.
  • Stricke und Gurte
  • dicke Filzstifte
  • Möbelhunt (kleine, stabile Sperrholzbretter mit Rollen)
  • Dübel und Schrauben

Packen

Legen Sie fest, welche Eigenleistungen Sie erbringen möchten. Jede Stunde, die Sie selbst packen, spart circa 25 Euro! Insbesondere Keller- und Abstellräume bieten sich hier an.

Tipps:

  • Wenn das "große Packen" beginnt, sollten Sie zwei Kartons auswählen. In den einen (= Schlüsselkarton) legen Sie alle kleineren Teile (Beschläge, Schlüssel, Schrauben, Scharniere etc.), die Sie beim Montieren wieder brauchen. In den anderen legen Sie alle sperrigen Dinge, die nicht in einen geschlossenen Karton passen. Stellen Sie die Karton-Flügel senkrecht und fixieren Sie sie mit Klebeband. Damit erschaffen Sie einen höheren, offenen Karton.
  • Räumen Sie Schubladen nicht aus, sondern lassen Sie das Kleinzeug drin. Falls das nicht geht, schlagen Sie es großzügig in (Umzugs-)Papier ein. Sie sollten so packen, wie Sie es in der neuen Wohnung benötigen, d. h. packen Sie Zimmer oder Schrank bezogen.
  • Kissen oder ähnliches packen Sie in Bettensäcke (große, blaue Mülltüten tun es aber auch).
  • Leicht entzündliche Flüssigkeiten dürfen Umzugsfirmen aus versicherungstechnischen Gründen nicht verpacken.
  • Fangen Sie nicht zu früh an zu packen, sonst leben Sie länger im Chaos.
  • Beachten Sie das Gewicht von Büchern! Packen Sie Kisten nur zur Hälfte mit Büchern (senkrecht stellen) und füllen Sie mit leichten Sachen auf.
  • Beschriften Sie die Kartons nach Zimmern (Vorsicht: natürlich nur nach Zimmern in der neuen Wohnung beschriften!). Angaben zum Inhalt nur auf die Seiten der Kartons, sonst gibt es zu viele Rückfragen beim Ausladen. Einzige Ausnahme: Auf Inhalte mit Glas und Porzellan besonders hinweisen ("Vorsicht zerbrechlich!").
  • Verpacken Sie keine zerbrechlichen Gegenstände oder Flüssigkeiten selber, da dieses Gut sonst nicht versichert ist. Dies gilt auch bei eventuellen Schäden durch ausgelaufene Flüssigkeiten.
  • Bilderrahmen, Glaseinlegenböden, Spiegel, Tischplatten aus Glas und Stein werden in Luftpolsterdecken eingepackt und in variablen Bilderkartons transportiert. Umzugsunternehmen können Ihnen das entsprechende Material liefern.
  • Fahrräder sollten Sie transportfähig machen: Lenker querstellen, Pedalen nach innen stellen oder abmontieren und in den Schlüsselkarton legen. Ist das Fahrrad sehr wertvoll, "verkleiden" Sie es mit aufgeschlitzten Umzugskartons.
  • Gardinen schon vor dem Umzug waschen und nach den neuen Fenstermaßen ändern, eventuell neue Gardinenstangen besorgen.

Porzellan und Glas packen

Strukturieren Sie den Karton richtig: Unten kommt das schwere und stabile Porzellan (z. B. Teller), die mittlere Lage besteht aus mittelschweren und weniger stabilen Porzellan (z. B. Tassen) und oben legen Sie die leichten und zerbrechlichen Dinge drauf (z. B. Gläser).

Die Zwischenräume polstern Sie mit Papierkugeln aus und auf den Boden legen Sie Handtücher oder Bettwäsche.
Teller zu mehreren (drei bis sechs) zusammenfassen und die einzelnen Teller in Papier einschlagen. Danach das Tellerpaket straff einwickeln und senkrecht in den Karton stellen.

Tasse auf den Papierbogen legen (10 cm vom linken Rand), eine Umdrehung einrollen, die nächste Tasse daneben und eine weitere Umdrehung einrollen. Das machen Sie solangebis nur noch ein Viertel vom Papierbogen übrig ist. Dieses Papier schlagen Sie um das Ganze noch einmal herum und packen das Paket auf die Teller.

Gläser, die sehr empfindlich sind (z. B. Sektflöten) werden einzeln eingeschlagen. Ansonsten gilt das gleiche Vorgehen wie bei den Tassen oder fragen Sie Ihren Spediteur nach Umzugskartons - Typ II - mit Fächereinsatz.

Wichtig:
Niemals freihändig Glas und Porzellan auspacken! Benutzen Sie dazu immer einen Tisch. Auf die Tischplatte legen Sie zum Schutz Handtücher, ein Stück Karton oder Ähnliches. Wertvolle Weinflaschen verpacken Sie mit Luftpolsterdecken oder mit Flaschenhülsen vom Spediteur.

Versicherungssumme des Umzugsunternehmens

Jeder Kubikmeter wird normalerweise mit einer Pauschalsumme in Höhe von 620 Euro versichert. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie höherwertige Dinge besitzen, dann erhöhen Sie diese Pauschalsumme gegebenenfalls.

Diese Erhöhung ist meist sehr günstig und in einem Schadensfall Gold wert. Geringere Schäden (z. B. zerbrochenes Glas oder Kratzer) werden in den meisten Fällen direkt vom Spediteur geregelt. Lassen Sie die beschädigten Dinge vom Spediteur reparieren und handeln Sie dann eine entsprechende Wertminderung aus.

Mit Handwerkern sprechen

Lassen Sie sich von den beauftragten Handwerkern noch einmal versichern, dass alle Arbeiten in der neuen Wohnung bis zum Umzugstag erledigt sind.

Kinder unterbringen

Wenn Ihr Nachwuchs noch nicht aktiv mithelfen kann, dann sorgen Sie dafür, dass die Kinder während der Umzugszeit bei Bekannten oder Verwandten untergebracht werden können.

Lebensmittel verbrauchen

Überlegen Sie, wie Sie so viele Lebensmittel wie möglich bis zum Umzugstag aufbrauchen können. Das gilt auch für den Inhalt der Tiefkühltruhe.

Pflanzen vorbereiten

Wässern Sie Ihre Pflanzen jetzt zum letzten Mal in der alten Wohnung. Dies ist bei frostigen Temperaturen besonders wichtig. In diesem Fall sollten Sie die Pflanzen mit Luftpolsterdecken einwickeln und die Erde mit Alufolie abdecken. Bei Hydropflanzen lassen Sie das Wasser ab.